evangelische Kirchengemeinde Sennestadt

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts

Liebe Gemeinde,

die verheerende Hochwasserkatastrophe der letzten Woche hat viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen. Mindestens 168 Menschen sind gestorben, immer noch werden Menschen vermisst. Häuser, Straßen, Brücken und Leitungen wurden weggeschwemmt, viele Existenzen zerstört. Die Aufräumarbeiten haben gerade erst begonnen. Es hat sich schon gezeigt, dass die Spendenbereitschaft groß ist. Mehr als 5 Millionen Euro sind bereits an das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe gespendet worden. Das ist großartig. Danke allen, die dazu beigetragen haben. Auch in unserer Kirchengemeinde wollen wir das Unsere dazu tun und am kommenden Sonntag im Gottesdienst noch einmal für die betroffenen Menschen sammeln.

Darüber hinaus möchten wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen. Daher werden wir am Freitag, 23. Juli um 18 Uhr gemeinsam mit vielen anderen Kirchengemeinden in Westfalen und im Rheinland die Glocken an der Jesus-Christus-Kirche läuten. Wir gedenken der Opfer der Hochwasserkatastrophe und halten inne. In diesen Tagen, in denen wir traurig, hilflos und überfordert sind, bergen wir uns bei Gott und bitten um Schutz und um Trost.

In Situationen wie diesen fehlen uns oft die Worte. Einen Vorschlag für ein Gebet senden wir Ihnen mit diesem Text. Im Gebet, seien es diese Worte oder andere, sei es ein verzagtes Schweigen oder ein verzweifeltes Weinen, wissen wir uns verbunden.

Herzliche Grüße, Angela Bohdálková

Gebet für alle von der Hochwasserkatastrophe Betroffenen

Gott, Vater und Mutter. In unserer Not, in allem Elend, in der Zerstörung vertrauen wir auf dich. In unserer Ohnmacht, in aller Mutlosigkeit, in der Erschöpfung stehst du uns bei. In unserem Schmerz, in unserer Trauer, in der Verzweiflung tröstest du uns.

Gott, wir tragen vor dich alle, die vom Hochwasser betroffen sind. Lebenspläne sind zerschmettert, Hoffnungen sind begraben, Leben sind in Frage gestellt. Wir bitten dich für alle Betroffenen: steh ihnen bei und halte sie. Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Gott, wir tragen vor dich die Helferinnen und Helfer der Einsatzkräfteund alle, die freiwillig anpacken und helfen. Wir bitten Dich für sie: Verleih ihnen Kraft und schenke ihnen Momente der Erholung. Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Gott, wir tragen vor dich die Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Notfallseelsorge und aus den Gemeinden, in den Krankenhäusern und bei der Polizei. Sie hören zu und fühlen mit; sie erfahren von unfassbaren Schicksalen.Sie halten aus, was kaum auszuhalten ist.

Gott, wir bitten Dich für diese Menschen: Stärke sie und sei ihnen Schutz und Schild. Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Gott, wir tragen vor dich uns selbst mit dem, was uns hier und jetzt bewegt .Schau in unser Herz und höre auf das, was wir dir in der Stille vortragen.

Amen.

Konfi-Camp@Home

Vom 3. bis zum 7. Juli fand in unserer Kirchengemeinde das Konfi-Camp@home statt. Da wir wegen Corona nicht zum Konfi-Camp in die Nähe von Berlin verreisen konnten, kamen die 35 Konfis und die elf Mimas (ehrenamtliche „Mitmachende“) täglich zum Gelände an der Jesus-Christus-Kirche. Dort verbrachten wir gemeinsam die Nachmittage und Abende. Nachdem wir erst Mitte Juni mit dem Konfi-Unterricht starten konnten, mussten wir uns erstmal alle kennenlernen. An jedem der fünf Nachmittage beschäftigten wir uns mit einem anderen wichtigen Ereignis aus dem Leben Jesu und gingen in Gesprächen und kreativen Aktionen dem nach, was Jesus für uns heute bedeutet. Wir feierten gemeinsam Andachten und unser erstes Abendmahl als Konfi-Gruppe.

Am Sonntagabend wurden die Konfis offiziell mit einem Gottesdienst in der Gemeinde begrüßt. Neben der inhaltlichen Arbeit hatten wir auch viel Zeit zum Spielen und für Workshops. Da wurden Taschen bemalt, Armbänder geknüpft, Stühle gebaut und Mac-Attack, Zehnerball und Fußball gespielt. 

Am Ende der fünf Tage hätten viele noch gerne weitergemacht. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen und freuen uns jetzt auf unsere gemeinsame Zeit nach den Sommerferien!

Kyra Wollbrink und Angela Bohdálková